Kreta

Kreta

Kreta Geografie und die Kreter

Kreta: Daten, Zahlen, Fakten

Satellitenbild von KretaName: Nisos Kriti = die Insel Kreta. Kreta ist die größte Insel Griechenlands und zusammen mit der kleinen Insel Gavdos markiert sie den südlichsten bewohnten Punkt Europas.

Beschreibung: Kreta erstreckt sich in West-Ost-Richtung über etwa 260 km und ihre größte Breite beträgt 56 km. Die Insel bedeckt eine Fläche von 8.260 Quadratkilometern.

Bevölkerung: Beträgt etwa 600,000. Die Bevölkerung Griechenlands ist 10.665.989 (Stand 2003).

Sprache:Griechisch

Religion: Griechisch-orthodox

Währun: Euro (seit 2001)

Große Städte und wichtige Orte:

Nordküste: Heraklion (200.000 Einwohner), Chania (80.000), Rethymnon (30.000), Agios Nikolaos, Sitia.

Südküste: Ierapetra, Mires, Timbaki, Paleochora.

Karte von Kreta

Flughäfen: Kreta hat fünf Flughäfen, von denen nur drei als Zivilflughäfen dienen: der Flughafen Heraklion, der Flughafen Akrotiri bei Chania und der Flughafen Sitia. Die Flughäfen Kastelli und Timbaki dienen als Militärflughäfen.

Häfen: Die wichtigsten Häfen Kretas sind der von Heraklion und der an der Souda Bucht. Die Häfen von Rethymnon, Agios Nikolaos und Sitia sind viel kleiner. Entlang der Südküste gibt es mehrere Fischereihäfen.

Berge: Kreta ist eine bergige Insel; ihre Geschichte und Menschen sind durch diese Berge sehr stark geprägt. Im Westen liegt das Gebirge Lefka Ori (Weiße Berge), 2.453 m hoch. In Zentralkreta liegt das Idi-Gebirge (Psiloritis), 2.456 m hoch und im Osten der Berg Dikti , 2.148 m hoch. Diese Erhebungen formen eine Bergkette, die sich über die Insel erstreckt und sorgen dafür, das Kreta viel größer erscheint, als es in der Tat ist.

Flüsse: Die Flüsse Kretas sind nicht besonders lang und trocknen während der Sommermonate aus. Eine Ausnahme machen der Fluss von Preveli im Süden der Präfektur Rethymnon und der von Vrisses in der Präfektur Chania, die nie austrocknen.

Seen: Der Kournas-See: Klein, aber sehr schön, mit vielen Tavernen an seinen Ufern.

Inseln: Im Umkreis von Kreta liegen mehrere kleine Inseln: Gavdos ist der südlichste bewohnte Punkt Europas. Die Inseln Chrissi oder Gaidouronissi, Koufonissi, Dia, Paximadia und Gramvoussa sind viel kleiner und nicht bewohnt. Die meisten Inseln sind sehr beliebt als Ausflugsziele.

Die Insel Santorini oder Thira gehört zu den Kykladen und liegt nicht weit von Kreta entfernt. Von Kreta nach Santorini besteht eine gute tägliche Fährverbindung.

Politische Gliederung: Kreta ist eine der 13 Verwaltungsregionen Griechenlands. Kreta umfasst 4 Präfekturen ("Nomoi"), welche weiterhin in vielen Gemeinden ("Dimoi") eingeteilt sind. Jede Gemeinde besteht aus Städten und Dörfern.

 Präfekturen (Nomoi) Kretas
- Präfekturen (Nomoi) Kretas -

 

Wirtschaft: Die Hauptquellen wirtschaftlichen Reichtums von Kreta sind die Landwirtschaft und der Fremdenverkehr. Wichtig ist der Anbau von Oliven: Erstklassiges pures Olivenöl wird hier produziert. Andere wichtige Produkte sind Orangen, Trauben und Gemüse, die in Treibhäusern gezüchtet werden. Honig, Käse und Kräuter sind auch hervorragender Qualität. Die Zucht von Schafen und Ziegen ist  auf Kreta auch sehr verbreitet.

Geschichte: Die Geschichte Kretas beginnt etwa um 6.000 v. Chr., als die Insel zum ersten Mal besiedelt wurde. Von herausragender Bedeutung ist die Bronzezeit (2.600-1.100 v. Chr.), die Periode der minoischen Kultur. Die Kreter besiedelten in dieser Periode die Kykladen; die Paläste von Knossos, Phaistos und Zakros wurden auch in dieser Periode erbaut.

Während sich die Ägypter vor dem Meer fürchteten, reisten die Kreter im Mittelmeer herum und trieben Handel. Der kulturelle Einfluss der unterschiedlichen Völker, mit denen die Kreter Kontakte pflegten, war für die minoische Kultur ausschlaggebend. Eine Kultur, die wir bis heute bewundern und die als die erste Hochkultur Europas gilt.

Land und Leute: Die am meisten touristisch genutzte Region Kretas ist die Nordküste, der entlang sich die größten Städte der Insel befinden. Die Südküste ist perfekt für diejenigen, die nach abgelegenen Stränden suchen. Leider sind solche Strände immer seltener zu finden, weil es natürlich sich herumspricht, wo diese Strände sich befinden. Viele der abgelegenen Strände gelten auch als FKK-Strände. Im Süden sind die am meisten schmalen und kurvenreichen Strecken zu finden, falls Sie nach Abwechslung beim Autofahren suchen.


Grußformel auf Griechisch

Von der Küste entfernt, das Binnenland Kretas bleibt noch vielen unbekannt. Es geht um eine bergige Region, wo die Straßen oft schlecht oder unbefestigt sind, mit manchmal irreführenden Verkehrsschildern und einer sehr geringen Wahrscheinlichkeit, einen Einheimischen mit englischen Sprachkenntnissen zu finden. In den kleinen Dörfern der Region stößt man auf keine "Zimmer frei"- oder "Restaurant"-Schilder mehr. Hier begegnet man den echten Kretern: Stolz und freundlich, mit ihrem besonderen Humor, immer hilfsbereit und mit einem Glas "Raki" (heimischer, meist selbst gebrannter, klarer Schnaps) in der Hand, das sie den Fremden zur Begrüßung anbieten. Bei einer Begegnung sollten Sie sie freundlich anlächeln und sagen: "Kalimera= guten Morgen", "kalisspera= guten Tag" oder "yassass= hallo". Wenn Sie sich bei ihnen für etwas bedanken wollen, dann ist "evcharisto= danke" die entsprechende Äußerung.

Die Kreter

 KreterDie Kreter: Der katholische Bischof von Athen, L. Petit, beschreibt die Kreter wie folgt:

"Es geht um wirklich bewundernswerte Menschen, die mit Hartnäckigkeit und Treue trotz der turbulenten Ereignisse ihrer langjährigen Geschichte an ihrem angeborenen Charakter und ihrer Mundart festgehalten haben. Der Mut vermischt sich ihrem freien Geist, was fast an der Grenze zur absoluten Ungehorsamheit ist. Sie haben einen wendigen Verstand, reiche Fantasie, und eine Sprache volle Bilder, spontan und ungekünstelt. Sie zeichnen sich durch ihre Liebe für jederart Abenteuer und einen unstillbaren Drang nach Freiheit aus, der mit einer unersättlichen Sehnsucht nach Angeberei Hand in Hand geht... Ein fruchtbares Stück Land, das immer hervorragende Persönlichkeiten hervorbrachte, sowohl für die Kirche als auch für den Staat, ob in der Wissenschaft oder in der Literatur, in der Wirtschaft oder im Krieg..." *

 

(Aus dem Buch: "History of Crete", Theoharis Detorakis ISBN 960-220-712-4)





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